Pflegen mit Kompetenz und Hingabe

Wir sind für Sie da

Montag – Freitag 7:00 – 18:00
Samstag 9:00 – 16:00
Sonntag 9:00 – 16:00

In Notfällen erreichen Sie uns 24 Stunden täglich unter:
Mobil: 0163 – 9 17 37 54

Ihr Pflegedienst in Leer

Kleinere und größere Einschränkungen, die das Älter werden mit sich bringen, Krankheiten oder unvorhergesehene Ereignisse wie Unfälle können unser Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellen. Dann ist guter Rat gefragt, damit Sie sich ganz auf das konzentrieren können, was für Sie oder Ihren Angehörigen jetzt am allerwichtigsten ist: Professionelle Hilfe, emotionale Zuwendung, damit Sie sich Ihre Freiräume nehmen können und sich selbst gut aufgehoben wissen.

Pflegedienst Solinski - Alten- und Krankenpflege
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Grundpflege

Pflegedienst Solinski - Alten- und Krankenpflege

Unter der Grundpflege versteht man die tägliche Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilität – die Hilfe bei Aufgaben, die grundsätzlich im Alltag zu meistern sind. Nach einer individuellen Einstufung werden die zu erbringenden Leistungen in sogenannte Pflegestufen eingeteilt und von den Pflegekassen übernommen.

Für die Einstufung ist der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) zuständig, der bei einem Hausbesuch ermittelt, bei welchen Tätigkeiten die Person Hilfe benötigt. Er ordnet die Person dann gemäß des individuellen Hilfebedarf in die Pflegestufen 1 – 5 ein. Sobald sich der Gesundheitszustand verändert, kann jederzeit eine neue Begutachtung und Einstufung angefordert werden. Damit wird die Basis für die optimale individuelle Versorgung geschaffen.
Bei weiteren Fragen zur Grundpflege können Sie sich vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter wenden. Unsere Ansprechpartner vereinbaren mit Ihnen gerne ein kostenloses Beratungsgespräch!

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Behandlungspflege

Die Behandlungspflege ist ein Teilbereich der häuslichen Krankenpflege, für den die Krankenkassen und nicht die Pflegekassen zuständig sind. Sie muss, je nach medizinischer Notwendigkeit, vom Arzt verordnet und anschließend von der Kasse genehmigt werden.
Unsere Pflegefachkräfte halten bei der Behandlungspflege engen Kontakt zu den Angehörigen sowie nach vorheriger Rücksprache mit den Angehörigen auch zum Hausarzt. Dadurch stellen wir die bestmögliche medizinische Versorgung im gewohnten Umfeld des Angehörigen sicher. Ziel der Behandlungspflege ist es, Krankheitsbeschwerden zu lindern, aktiv den Heilungsprozess zu unterstützen und zur Genesung des Patienten beizutragen.

Ein weiterer Vorteil der Behandlungspflege: Durch sie kann ein ansonsten eventuell erforderlicher Krankenhausaufenthalt vermieden werden, bei dem der Angehörige aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird.

Zu unseren Pflegeleistungen innerhalb der Behandlungspflege gehören folgende Tätigkeiten:

Pflegedienst Solinski - Alten- und Krankenpflege
  • Absaugen von Flüssigkeiten
  • Anleitung bei der Krankenpflege in der Häuslichkeit
  • Beatmungsgerät, Bedienung und Überwachung
  • Blasenspülung
  • Blutdruck- und Blutzuckermessung
  • Versorgung von Druckgeschwüren (Dekubiti)
  • Einlauf, Klistier, Klysmen
  • Flüssigkeitsbilanzierung
  • Infusionen, s.c.
  • Inhalation
  • Infusionen und Richten von Infusionen
  • Versorgung eines suprapubischen Katheters
  • Krankenbeobachtung
  • Medikamentengabe
  • PEG-Sondenversorgung
  • Stomabehandlung
  • Verbände
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Intensivpflege

Nach Absprache bietet ihnen der Pflegedienst Solinski auch eine intensive Betreuung und Versorgung bis zu 24 Stunden täglich an. Innerhalb der Intensivpflege übernehmen wir zuverlässig alle lebenswichtigen Versorgungsleistungen, die je nach Gesundheitszustand nötig sind. Intensivpflege ist erforderlich, wenn die Vitalfunktionen der Betroffenen beeinträchtigt sind und somit ihr Leben ohne fremde Hilfe nicht möglich ist. Zu den Hilfsmaßnahmen können u.a. die Beatmung und die künstliche Ernährung gehören.

Intensivpflege ist u.a. bei folgenden Krankheitsbildern erforderlich:

  • Bewusstseinsstörungen (z.B. Wachkoma)
  • neuromuskulären Erkrankungen wie MS und ALS
  • Einschränkungen des Bewegungsapparates infolge einer Querschnittslähmung
  • chronischen Lungenkrankheiten wie COPD (chronic obstructive pulmonary disease)
  • Tumorerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen und Schädel-Hirn-Trauma
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Hauswirtschaftliche Versorgung

Neben der Grund- und Behandlungs-Pflege unterstützen wir unsere Kunden tatkräftig in ihrem Haushalt: Sie erledigen die Einkäufe, kümmern sich um die Wäsche und begleiten die Pflegebedürftigen zum Arzt oder zur Behörde. Darüber hinaus bieten wir täglich warme Speisen an, spülen das Geschirr und entsorgen den Müll. Außerdem übernehmen wir gerne weitere Aufgaben in Ihrem Haushalt.
Mit unserer Unterstützung bekommen die Kunden die Möglichkeit, weiterhin selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung wohnen zu können.

  • Bewusstseinsstörungen (z.B. Wachkoma)
  • neuromuskulären Erkrankungen wie MS und ALS
  • Einschränkungen des Bewegungsapparates infolge einer Querschnittslähmung
  • chronischen Lungenkrankheiten wie COPD (chronic obstructive pulmonary disease)
  • Tumorerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen und Schädel-Hirn-Trauma
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Über uns

Unsere Mitarbeiter mit ihrer langjährigen Erfahrung unterstützen Sie tatkräftig und helfen dabei, den Alltag zu meistern: Wir bieten ambulante Hilfen an, die auf Ihre bzw. die individuellen Bedürfnisse Ihres Angehörigen angepasst sind. Und dies zu Hause in Ihrem gewohnten Umfeld, wo Sie sich sicher und geborgen fühlen, denn uns liegt neben dem körperlichen auch das seelische Wohlbefinden unserer Kunden sehr am Herzen. Das Pflegeteam Solinski stellt Ihnen in allen Fragen kompetente Ansprechpartner zur Seite und berät Sie über das ganze Spektrum der häuslichen Pflege und individuellen Betreuung bis zu hauswirtschaftlichen Dienstleistungen und stellt Ihnen qualifiziertes Pflegepersonal zur Seite.

Pflegedienst Solinski - Alten- und Krankenpflege

Oft gestellte Fragen

Um die individuelle Situation und den Pflegebedarf einordnen zu können, ist der Besuch eines erfahrenen Pflegedienstmitarbeiters bei Ihnen zu Hause die beste Möglichkeit. Sie können sich daher vertrauensvoll an uns wenden, damit wir Sie und Ihre Angehörigen umfassend über die Pflegeleistungen und –möglichkeiten beraten können.
Rufen Sie uns einfach an, um einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch zu vereinbaren.
Grundsätzlich ist die Pflegekasse für Pflegeleistungen zuständig. Um diese zu erhalten, müssen zunächst Anträge auf Pflegesachleistungen gestellt werden. Da es nicht immer leicht ist, die Sprache der Behörden zu verstehen, sollten Sie sich nicht scheuen, die Hilfe von Fachleuten anzunehmen, die sich täglich damit beschäftigen. Unsere Fachkräfte beraten Sie gerne ausführlich über alle nötigen Schritte und helfen Ihnen dabei, den Antrag der Pflegekasse auf Pflege-Sachleistungen auszufüllen. Melden Sie sich einfach bei uns!
Entsprechend des Umfangs des Hilfebedarfs werden pflegebedürftige Menschen in die Pflegegrade 1 – 5  eingeordnet. Jeder Pflegegrad umfasst eine unterschiedliche Höhe an Leistungen. Welche Pflegeleistungen erbracht werden sowie der zeitliche Pflegebedarf richtet sich nach dem individuellen Bedarf der betreffenden Person. Über die Einstufung entscheidet der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK). Wie Sie einen Pflegegrad beantragen können und wie es danach weitergeht, erklären Ihnen unsere Ansprechpartner in einem ausführlichen Beratungsgespräch.
Das Begutachtungsverfahren dient dazu, herauszufinden, was die betreffende Person noch selbstständig kann und bei welchen Tätigkeiten sie Hilfe benötigt. Zudem wird ermittelt, wie viel Zeit aufgewendet werden muss, um Pflegeleistungen durchzuführen. Unsere Mitarbeiter erklären Ihnen, wie das Verfahren abläuft und welche Art von Fragen der Gutachter stellen wird. Darüber hinaus geben wir Ihnen praktische Tipps zur Vorbereitung auf den Begutachtungstermin und sind bei diesem auch anwesend. Melden Sie sich bei uns!
Niemand muss auf Hilfe verzichten, weil noch kein Antrag gestellt bzw. eine Bewilligung noch nicht erteilt wurde. Selbstverständlich sind wir sofort für Ihren Angehörigen da. Die Pflegeleistungen können auch rückwirkend ab Antragsdatum von der Pflegekasse bewilligt werden. Rufen Sie uns einfach an!
Sie können sich vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter wenden. Sie überprüfen gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen, ob in dem Zeitrahmen, der auf dem Bescheid angegeben ist, alle Pflegeleistungen durchgeführt werden können, die Ihr Angehöriger benötigt. Ist dies nicht der Fall, erklären sie Ihnen, wie Sie Widerspruch bei der Pflegekasse einlegen können und welche Fristen Sie dabei zu beachten haben. Rufen Sie uns an!
Unsere Mitarbeiter listen in einem Pflegebedarfsplan gemäß der individuellen Bedürfnisse der Kunden alle nötigen Pflegeleistungen auf. In Absprache mit dem Kunden und seinen Angehörigen stimmen unsere Mitarbeiter ab, wann Pflegefachkräfte bei Ihnen eingesetzt werden sollen.
Es gibt drei Möglichkeiten, wie Pflegeleistungen bezahlt werden können:
• Die Finanzierung wird komplett über Ihre Pflegeversicherung abgedeckt.
• Die Pflegekassen gewähren Pflegegeld, mit dem die Leistungen von ambulanten Pflegediensten jedoch nicht komplett bezahlt werden können. In diesem Fall kann privat dazugezahlt werden.
• Sollte das eigene Einkommen nicht ausreichen, zusätzliche Kosten abzudecken, kann ein Antrag auf Grundsicherung gestellt werden.
Welche Kostenträger in Ihrem Fall in Frage kommen, erläutern wir Ihnen ausführlich. Rufen Sie uns an!
Zur Grundpflege gehört Hilfe bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität – anders ausgedrückt bei allen Aufgaben, die im Alltag zu meistern sind. Sollten Sie oder Ihr Angehöriger einige oder alle dieser Bereiche nicht mehr alleine durchführen können, greift die Grundpflege. Dies kann unter anderem Hilfestellung beim Zähne putzen, Kämmen und Essen sein oder Unterstützung beim Gehen. Ziel in der Grundpflege ist es, unseren Kunden fundamentale Hilfestellungen bei den wesentlichen alltäglichen Aufgaben zu geben. Umfassende Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt. Gerne beraten wir Sie ausführlich über unsere Leistungen aus dem Bereich der Grundpflege.
Unter Behandlungspflege werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die der medizinischen Versorgung dienen. Diese bedürfen einer ärztlichen Verordnung und der Genehmigung durch die Krankenkasse. In Absprache mit unserem Kunden und dessen Hausarzt übernehmen wir dann medizinische Aufgaben wie beispielsweise die Gabe von Medikamenten und Injektionen, den Verbands- und Katheter-Wechsel, Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen sowie die Verabreichung von Infusionen.
Dies ermöglicht es vielen unserer Kunden, weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung zu leben in der Gewissheit, qualifiziert medizinisch versorgt zu werden. Sie haben Fragen hierzu? Rufen Sie uns gerne an! Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
Unsere Ansprechpartner beraten Sie gerne ausführlich zu unseren Leistungen aus dem Bereich der Behandlungspflege.
Angehörige müssen nicht die gesamte Pflege und Betreuung ihres Verwandten oder Freundes alleine stemmen. Sie müssen aber auch nicht die komplette Versorgung in professionelle Hände geben. Durch die so genannte Kombinationsleistung besteht die Möglichkeit zur Lastenteilung. Innerhalb der Kombinationsleistung werden Pflegesachleistungen mit Pflegegeld verbunden. Das bedeutet, dass nicht die gesamten Pflegesachleistungen für die Betreuung durch den ambulanten Pflegedienst aufgebraucht werden. Somit bleibt ein Teil des Budgets des Pflegegeldes übrig. Diesen Anteil können Angehörige in Anspruch nehmen, wenn sie den restlichen Teil der Versorgung übernehmen. Unsere Mitarbeiter setzen sich gerne mit der zu pflegenden Person und deren Angehörigen zusammen und entscheiden gemeinsam, welche Versorgungsleistungen durch Angehörige und welche unsere Mitarbeiter durchführen sollen.
Weitere Informationen zum Begutachtungsverfahren bekommen Sie von unseren Ansprechpartnern.
Unsere Mitarbeiter kümmern sich gerne um die Anschaffung von pflegerischen Hilfsmitteln. Dank unserer Kooperationspartner, zu denen unter anderem Sanitätshäuser gehören, ist es möglich, Ihnen innerhalb kürzester Zeit die nötigen Hilfsmittel bereitzustellen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Kontakt

Sandra Solinski
Sandra SolinskiInhaberin
Der Pflegedienst Solinski ist für Sie da – wann immer und in welchem Umfang Sie uns brauchen. Es ist eine wunderbare Entwicklung, dass wir dank vieler positiver Faktoren, wie beispielsweise dem medizinischen Fortschritt, heute älter werden als jede Generationen vor uns und auch in der zweiten Lebenshälfte noch voller Freude aktiv am gesellschaftlichen und familiären Leben teilnehmen können.

Sie möchten gerne einen kostenfreien Beratungstermin mit uns vereinbaren oder unsere Webseite konnte nicht alle ihre Fragen beantworten?

Bitte füllen Sie das Kontaktformular aus oder rufen uns an. Telefon 0163 – 9 17 37 54

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ihre,


Unser Pflegekonzept

Das Pflegemodell

Wir arbeiten nach dem Strukturmodell SIS. Dieses basiert auf einem 4-Phasen-Modell

  • Assessment
  • Planung
  • Intervention
  • Evaluation

Die SIS hat einen personenbezogenen Ansatz, wobei der Patient aktiv angesprochen und in die Pflegeplanung mit einbezogen wird. Das individuelle Lebensumfeld wird dabei berücksichtigt. Die strukturierte Informationssammlung wird in folgende  Themenfelder aufgeteilt.

  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Mobilität und Beweglichkeit
  • Krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen
  • Selbstversorgung
  • Leben in sozialen Beziehungen
  • Haushaltsführung

Je nach Eintragung in den einzelnen Themenfelder wird hier eine erste Risikoeinschätzung von der PFK vorgenommen. Die fachliche Kompetenz ist dabei entscheidend. Die PFK legt hier auch die Evaluierung (wann und in welchen Abständen) fest.

Der Pflegeprozess

Die Eckpunkte des Strukturmodells sind:

  • Assessment
  • Planung
  • Intervention
  • Evaluation

Es ist ein zusammenhängender Kreislauf. Ein Schritt folgt stets dem vorherigen, damit keine Lücke im Prozess entsteht.

Zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation führt die PDL einen Erstbesuch bei unseren neuen Kunden durch. Sie informiert unseren Kunden über unser Leistungsangebot und ermittelt den Hilfebedarf sowie individuelle Wünsche des Kunden. Die PDL berät über die notwendigen Hilfsmittel und erforderlichen Antragstellungen sowie bestehenden Abrechnungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit unserem Kunden und seinen Angehörigen werden die Leistungen unseres Pflegedienstes vereinbart. Hierüber wird ein Kostenvoranschlag erstellt. Ist unser Kunde einverstanden, fertigt die PDL den Pflegevertrag an. Dieser wird vom Kunden unterschrieben und damit verbindlich.

Der Patient, evtl. die Angehörigen werden gebeten eine Biografie auszufüllen. Diese Daten helfen dabei, den Patienten besser kennenzulernen und zu verstehen.

Während des Erstgesprächs und des nächsten Besuchs der Bezugspfleger/in werden alle notwendigen Informationen für die SIS gesammelt. Dabei werden auch die individuellen Gepflogenheiten und Wünsche erfasst um diese beim Maßnahmeplan zu berücksichtigen.

Mit Hilfe der Informationen aus der SIS, den gebuchten Leistungen und den ärztlichen Verordnungen wird nun von der PFK ein individueller Maßnahmeplan erstellt.

Nach der Festlegung des Maßnahmeplans erbringen die Pflege Mitarbeiter die geplanten Leistungen.

Die durchgeführten Leistungen werden auf dem Leistungsnachweis schriftlich von jedem Mitarbeiter bei jedem Einsatz dokumentiert. Abweichungen von den geplanten Maßnahmen müssen schriftlich begründet und dokumentiert werden.

Die Evaluation erfolgt in vorab festgelegten Zeitabständen und bei relevanten Veränderungen des Pflege- und Gesundheitszustandes (z.B. nach Krankenhausaufenthalt). Dabei können auch nur einzelne Themenfelder situationsbedingt evaluiert werden. Die Entscheidung trifft die zuständige Pflegefachkraft.

Daneben ist die Pflegevisite ein weiteres wichtiges Instrument bei der Evaluation der Pflege. Pflegevisiten führt die PDL in festgelegten Abständen vor Ort bei unserem Kunden durch. Hier werden die von den Pflegekräften durchgeführten Leistungen überprüft und kontrolliert. Die Pflegevisite dient der fachlichen Überprüfung der Pflege und der gesamten

Dokumentation bei unseren pflegebedürftigen Kunden, seiner Zufriedenheit mit unserem Pflegedienst, der Sauberkeit des Umfeldes und der Wohnung sowie der Inaugenscheinnahme des körperlichen Zustands unseres Kunden. Alle zur Darstellung des Pflegeprozesses erforderlichen Dokumente befinden sich in unserer Patientendokumentationsmappe.

Diese besteht aus:

  • Stammblatt
  • Biografie
  • SIS
  • Maßnahmeplanung  / ausgedruckt Tagesablaufplan
  • Berichteblatt
  • Ärztliche Kommunikation
  • Beratungsblatt
  • Medikamentenplan

Im Einzelfall fügen wir der Dokumentation unseres Kunden nach Bedarf weitere Formulare bei, z.B. Wundprotokolle, Schmerzeinschätzung, Vitalzeichenbogen etc.

Die Dokumentation wird vor Ort bei unserem Kunden aufbewahrt. So ist sichergestellt, dass alle an der Versorgung Beteiligten jederzeit Zugriff darauf haben. Selbstverständlich werden der Datenschutz und die Schweigepflicht eingehalten.

Kommunikation innerhalb des Pflegedienstes

Die Kommunikation und der Informationsfluss finden zuverlässig und schriftlich in der Pflegedokumentation des Kunden statt. So können unsere pflegebedürftigen Kunden sicher sein, dass alle wichtigen Informationen dorthin gelangen, wohin sie gehören. Unsere Mitarbeiter sind verpflichtet, das Berichteblatt und etwaige Änderungen in der Dokumentation bei jedem Einsatz zu lesen. Zudem finden regelmäßig sowie nach Bedarf Dienstbesprechungen statt.

Alle an der Pflege beteiligten Pflegefachkräfte sind verpflichtet das Protokoll zu lesen und anschließend zu unterschreiben. Darüber hinaus sind unsere Mitarbeiter verpflichtet, nach jeder Tour ins Pflegebüro zu kommen um Änderungen sowie Besonderheiten der PDL zu melden und im Tourenheft zu dokumentieren.

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Qualitätssicherung

Unsere interne und externe Qualitätssicherung ist auf die Weiterentwicklung nach PDCA -Zyklus ausgerichtet, d. h., wir sind ständig bestrebt, unsere eigene Qualität zu verbessern. Qualitätssicherungsmaßnahmen werden von unserer Qualitäts-managementbeauftragten geplant. Folgende interne Qualitätssicherungsmaßnahmen führen wir durch:

Interne Qualitätssicherung

  • Beschäftigung einer Qualitätsmanagementbeauftragten
  • Regelmäßige Treffen der Leitungskräfte, um den Bedarf an Änderungen, Schulungen, Qualitätszirkeln zu besprechen.
  • Die Qualitätszirkel finden dann meist im Anschluss an Dienstbesprechungen statt. Dabei werden Dokumentationen geprüft, Standards erstellt und überarbeitet.
  • Es finden regelmäßig Dienstbesprechungen in der Pflege, in der Hauswirtschaft und Demenzbetreuung statt.
  • Dabei wird Protokoll geführt und Fallbesprechungen beschrieben. Dies muss auch von den nicht anwesenden Mitarbeitern gelesen und abgezeichnet werden.
  • Systematische und regelmäßige Fortbildung aller Mitarbeiter
  • Beschwerdemanagement
  • Systematische Einarbeitung neuer Mitarbeiter nach unserem Einarbeitungskonzept

Für jede Tour gibt es ein Fach mit Übergabeheft. Hier werden pflegerelevante Informationen für die Vertretung festgehalten. Es ist ein Übergabebuch vorhanden in dem alle Nachrichten für den nachfolgenden Dienst aufgeführt sind.

Außerdem haben die Mitarbeiter ein eigenes Fach für persönliche Nachrichten.

Die Pflegedienstleitung oder ihre Stellvertretung macht regelmäßige Pflegevisiten mit Ergebnisprüfung

Die erforderlichen Fortbildungen werden in einem Fortbildungsplan für das laufende Jahr festgelegt, in dem alle Mitarbeiter involviert sind.

Aktuelle Fachliteratur liegt mit einem Leserverzeichnis im Stützpunkt für alle MA zugänglich bereit.

Die Qualitätsmanagementbeauftragte nimmt gesetzliche und von Pflegekassen geforderte Änderungen wahr, aktualisiert die Neuerungen in den Pflegestandards und Arbeitsanleitungen und gibt diese Informationen weiter. Sie arbeitet dabei Hand in Hand mit der Pflegedienstleitung. Sie ist dafür zuständig, dass im gesamten Betrieb die Arbeitsabläufe transparent und nachvollziehbar sind.

Es ist ein Qualitätssicherungshandbuch erstellt, das ständig überarbeitet, ergänzt und aktualisiert wird.

Es liegen Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen und Pflegestandards vor, die von den Mitarbeitern angewandt werden.

Die Rufbereitschaft ist am Wochenende, Feiertag und täglich von 20:00 Uhr bis 8:00 Uhr von der jeweiligen Kraft die im Dienst ist gesichert. Zusätzlich übernimmt die PDL oder deren Stellvertretung am Wochenende/Feiertag (ausgewiesen im Dienstplan) die Rufbereitschaft, d.h. der Frühdienst/Spätdienst meldet sich telefonisch zum Dienst bei der diensthabenden PDL. Auch bei Problemen steht diese jederzeit zur Verfügung.

Der/Die Qualitätsbeauftragte übernimmt in Absprache mit der PDL

  • Qualitätszirkel
  • Projektaufträge
  • Interne Schulungen
  • Auswertungen
  • Überarbeitungen

Externe Qualitätssicherung

  • jährlich finden Treffen der Sozialwerke in der Region statt. Diese werden von der Pflegedienstleitung besucht.
  • Jährliche MDK Prüfung
  • Teilnahme an überregionalen Tagungen
  • Teilnahme an externen Fortbildungen nach Angeboten von den Kliniken und anderen Organisationen

Leistungsangebot

Wir bieten unseren Kunden folgende behandlungs- und grundpflegerischen Leistungen an:

  • Leistungen der häuslichen Pflegehilfe nach § 36 SGB XI
  • Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI
  • Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI
  • Häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 1 und 1a SGB V
  • Häusliche Krankenpflege gemäß § 37 Abs. 2 Satz 1 SGB V
  • Haushaltshilfe gemäß §§ 38 Abs. 1 SGB V

Unsere Kunden sollen so lange wie möglich in ihren eigenen 4 Wänden leben und am öffentlichen Leben teilnehmen können. Daher bieten wir unseren Kunden neben den behandlungs- und grundpflegerischen Tätigkeiten folgende Leistungen an:

  • Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach § 45 SGB XI
  • Haushaltswirtschaftliche Versorgung
  • Soziale und gesundheitliche Beratung in Fragen des Alters und Krankheiten
  • Beratung zur Pflegeversicherung, Verhinderungspflege und deren Finanzierung
  • Beratungseinsätze nach §37
  • Besuche und Vermittlung von weiterführenden Hilfen und Kontakten
  • Demenzbetreuung in der häuslichen Umgebung
  • Vormittagsbetreuung 2x wöchentlich zur Entlastung der pflegenden Angehörigen

Personelle Ausstattung

Unsere Pflege wird unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft (PDL) durchgeführt. Unsere PDL erfüllt die gesetzlichen und vertraglichen Voraussetzungen zur Leitung eines ambulanten Pflegedienstes. Ihre Vertretung wird von einer Pflegfachkraft übernommen, die ebenso die gesetzlichen und vertraglichen Voraussetzungen erfüllt.

Die Mitarbeiter unseres Pflegedienstes setzen sich überwiegend aus Pflegefachkräften und Pflegekräften zusammen. Um ein hohes Pflegeniveau zu gewährleisten wird jeder Mitarbeiter nachweislich eingearbeitet. Zudem finden regelmäßig Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen statt, sodass unsere Mitarbeiter über einen aktuellen Wissensstand in Sachen Pflege und Qualitätssicherung verfügen.

Übersicht Mitarbeiterzusammensetzung:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Altenpfleger
  • Altenpflegehelfer
  • Hauswirtschaftskräfte

Die Aufgabenbereiche aller unserer Mitarbeiter sind in Stellenbeschreibungen geregelt.

Kooperationen

Wir legen Wert auf Kooperation mit anderen Berufszweigen und Institutionen zum Wohle unserer Klienten.

Diese sind zum Beispiel:

  • Essen auf Rädern
  • Sandersfeld Hausnotruf, Pflegenotrufsysteme
  • Sanitätshäuser zur Beschaffung von Pflegehilfsmittel
  • Apotheken zur Medikamentenversorgung
  • Hausärzten Verordnung häuslicher Krankenpflege